Karsamstag - EINGESCHRÄNKT

Tag der Grabesruhe Jesu, Osternacht

Samstag, 11.04.2020 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr
Ort: Dekanatspfarrkirche Thalgau, 5303 Thalgau
Veranstalter: Pfarre Thalgau


20:30 Uhr: Osternachtfeier - Lichtfeier, Wortgottesdienst und Eucharistiefeier

Trotz aller Einschränkungen im Alltag werden die liturgischen Feiern in der Karwoche
und die Auferste­hungsfeier zu OSTERN zelebriert, aber anders als gewohnt:

In der Pfarrgemeinde Thalgau wird Dechant Josef Zauner zu­sammen mit vier Vertretern aus der Pfarre — stellvertretend für die Gemeinde der Gläubigen — die Gottesdienste feiern und unsere Osterspeisen weihen.
Dieser Segen reicht über das gesamte Gemeindegebiet, durch das Gebet in der Familie sind wir verbunden zu einer Feiergemeinschaft.
Bitte daher keine Speisenkörbe zur/in die Kirche bringen!

 

 

Der Karsamstag, der zweite Tag des »Triduum Sacrum«, ist der Tag der Grabesruhe. An diesem Tag steht die Trauer über den Tod Jesu am Kreuz im Vordergrund.

Was geschah an Karsamstag?

Der Evangelist Matthäus berichtet, wie die Hohenpriester und Pharisäer am Tag nach Jesu Tod zu Pilatus gingen und ihn aufforderten, das Grab bewachen zu lassen. Sie erinnerten sich daran, wie Jesus prophezeite, dass er drei Tage nach seinem Tod auferstehen würde, und sie befürchteten, dass die Jünger den Leichnam stehlen und behaupten könnten, Jesus sei tatsächlich auferstanden.

Also stellte Pilatus einen Wachmann zur Verfügung und der Eingang zum Felsengrab wurde versiegelt (Mt 27,62-66 EU).
Brauchtum an Karsamstag:
Traditionell ist der Karsamstag ein stiller Tag. Die Kirchenglocken schweigen, es finden keine Gottesdienste statt, in der Regel werden keine Sakramente gespendet und der Altar ist völlig schmucklos.
Wie an Karfreitag auch gehen Kinder mit Kleppern durch die Straßen und erinnern die Gläubigen an die Gebetszeiten.
Auch an Karsamstag wird noch gefastet, die Fastenzeit endet mit Beginn der Feier der Osternacht.

Die Feier der Osternacht
Die Feier der Osternacht verläuft in vier Zeiten oder Teilen:
1. Teil: → Lichtfeier. Die Gemeinde versammelt sich um das Feuer. Segnung des Feuers. Bereitung der Osterkerze. Einzug (Prozession) in die Kirche. Das Osterlob (Exsultet).
2. Teil: Wortgottesdienst. In den Lesungen werden die früheren Taten Gottes vergegenwärtigt, die auch für die Gegenwart und die Zukunft des neuen Gottesvolkes eine Verheißung sind.
3. Teil: → Tauffeier. Weihe des Taufwassers und Spendung der Taufe, falls Taufbewerber da sind. Erneuerung des Taufbekenntnisses durch die ganze Gemeinde.
4. Teil: → Eucharistiefeier. Der auferstandene Herr lädt die Neugetauften und die ganze Gemeinde zu seinem Gastmahl ein: alle, die er durch seinen Tod und seine Auferstehung erlöst und geheiligt hat.

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